On the road…

10.09.2019 – 14.09.2019

Wir verlassen das Paradies. Unser Ziel ist die Halbinsel Valdés. Da wir keine Lust haben, durch Buenos Aires zu fahren, nehmen wir den Grenzübergang bei Gualeguaychú. Praktischerweise befinden sich die Kontrollen für die Ausreise aus Uruquai und die Einreise nach Argentinien nebeneinander im gleichen Gebäude. Die Formalitäten sind schnell erledigt und wir bekommen ein Visum für 8 Monate.

Da es schon spät ist, gehen wir auf Campingplatzsuche. Leider sind alle Plätze noch geschlossen, hier ist ja immer noch Winter…

Mit ein wenig Grummeln im Bauch stellen wir uns auf einen öffentlichen Parkplatz am Flußufer. Unsere Nachtruhe wird lediglich von einigen Fahrzeugen gestört, die bis spät in die Nacht hinein an uns vorbeiknattern.

Vom nächsten Tag an geht es immer weiter Richtung Süden – ab in die Pampa! Die großen Straßen sind meist gut ausgebaut und wir kommen zügig voran. Neben der Straße dehnt sich bis zum Horizont Acker- und Weideland. Ab und zu sehen wir ein paar Nandus und Guanacos, aber am häufigsten sind natürlich die Rinderherden präsent. Selbstverständlich geraten wir auch in die berühmt-berüchtigten Lebensmittelkontrollen. Wir wurden bislang nur explizit nach Äpfeln gefragt und ein nur sehr flüchtiger Blick in den Kühlschrank ergab keine Beanstandungen. Unsere halbe Kartoffel und Karotte, die wir vorbereitet hatten, wollte keiner haben.

Abseits der großen Straßen entdecken wir allerdings tolle Pisten, superschöne Übernachtungsplätze direkt am Meer, schräge Vögel, riesige Dünenlandschaften und manchmal führt eine Umleitung direkt auf den Strand. Die „Camino de la Costa“ können wir ganz besonders empfehlen, allerdings wird das freie Übernachten im Sommer vielleicht etwas problematischer sein.

Die fehlende Netzverbindung nehmen wir gerne in Kauf, an Tankstellen mit WiFi legen wir deshalb häufig eine ausführliche Kaffeepause ein.

2 Kommentare zu „On the road…

  1. Liebe Martina und lieber Walter! Mensch, das ist ein toller Zwischenbericht mit atmosphärisch sehr authentischen Fotos. Ich höre fast den Strassenlärm und spüre die schier unendliche Ruhe abseits der großen Strassen. Danke für diesen Bericht. Weiterhin gute Reise!

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  2. Berühmt-berüchtigte Lebensmittelkontrollen? Was hat es damit auf sich? Sollt ihr die schrägen Vögel nicht füttern oder wie 😉
    So oder so, hört sich das alles spannend an!

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