El Tatio Geysirfeld

06.11.2019

El Tatio ist das höchstgelegene Geysirfeld der Erde (4.300 Meter über dem Meeresspiegel), das drittgrößte der Welt und enthält ungefähr 80 aktive Geysire, die ihre Fontänen bis zu 6 Meter hoch in die Luft sprühen. Nur am frühen Morgen ist das ganze Ausmaß des Naturschauspiels zu bewundern, später lässt die Aktivität stark nach.

Wir stellen uns den Wecker auf 5:00 h morgens und stellen uns erwartungsvoll an die Schranke. Ab 6:00 ist Einlass, der Eintritt beträgt 10.000 CLP pro Person.

In der Morgendämmerung fahren wir auf das in weiße Dampfschwaden gehüllte Geysirfeld hinab. Es ist noch immer bitterkalt und für die Wanderung durch das Feld müssen wir uns warm anziehen. Das Fotografieren ist eine Herausforderung, aber mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen kein Thema mehr.

Überall qualmt, faucht und spritzt heißes Wasser und Dampf aus der Erde empor. Das Wasser aus dem vulkanischen Untergrund verzaubert die Ränder mit wunderhübschen kristallinen Strukturen.

Unermüdlich sprühen die Geysire ihre Fontänen in die Luft. Schneeweißer Dampf vor dem inzwischen azurblau strahlendem Himmel, ein wahrhaft faszinierendes Schauspiel!

Gegen 9:00 h ist das Spektakel tatsächlich nahezu beendet, man sieht nur noch vereinzelt Dampfwolken und die Geysire stellen bis zum nächsten Morgen ihre Tätigkeit ein.

7 Kommentare zu „El Tatio Geysirfeld

  1. Auch diese Schilderungen sind wieder super interessant. Gibt es eine (möglicherweise einfache) Erklärung dafür, dass die Geysire nur morgens aktiv sind? Und unter einer Wellblechpiste kann ich mir nicht so recht etwas vorstellen… Löcher geflickt mit Wellblechplatten oder die gesamte Strassenoberfläche aus Wellblech? *Merke: als Wissenschaftler darf man dumme Fragen stellen… 😉👍*

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  2. Lieber Matthias, wir haben in den Reiseführern auch nur den Hinweis, ohne Erklärungen gefunden. Da die Morgen bitter kalt sind, hängt dies evtl. Mit den Temperaturunterschieden zusammen?
    Was die Wellblechpisten betrifft, so wäre eine bessere Bezeichnung „gewellte Stahlpiste“. Durch die häufige Benutzung durch den vielen Fahrzeugen schiebt sich die Oberfläche Zusammenhang härtet aus. Je nach Wellenlänge gibt es ideale Geschwindigkeiten, meist 50-60 km/h mit denen man über die Wellenkämme hinweg schießt. Bis dahin wird man deftig durchgerüttelt. Leider kommen, Gott sei Dank selten, auch Pisten vor, bei denen diese „Technik“ nicht klappt. Dann heißt es stundenlang mit 15-20 km/h zu fahren.

    LG, Walter
    PS: Die einzige dumme Frage, ist die nicht gestellte!

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  3. Nachtrag: Das Leid mit der Rechtschreibhilfe. „Die Oberfläche schiebt sich zusammen und härtet aus“ muss es heißen.

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  4. Ihr Lieben,
    Es liest sich einfach fantastisch und die Fotos sind traumhaft!!!!
    Bis ganz bald, wir freuen uns schon aufs Wiedersehen!
    Rainer und Dunja

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  5. Liebe Dunja, auch wir freuen uns auf unser Wiedersehen, egal ob bei einem Calpi, Pisco oder Weihnachtspunsch und all den Geschichten unsere letzten Erlebnissen. Schön, dass es euch gibt!

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  6. Hier ist inzwischen richtig grauer November und eure Bilder und Berichte wärmen das Herz. Ich bin immer ganz gespannt auf die nächste „Folge“.
    Lisa

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  7. Das freut uns sehr. Ab Dienstag geht es weiter nach Chile, Richtung Süden. Dann folgen weitere Beiträge. Ganz liebe Grüße WuM

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