08.04.24 – 05.05.24
Um nach Kasachstan zu gelangen, müssen wir von Georgien aus ein kurzes Stück durch Russland fahren, da Aserbaidschan die Einreise mit einem PKW zurzeit nicht gestattet.
Von Stepardsminda aus sind es noch ungefähr 10 Kilometer bis zur Grenze.
Die Ausreise aus Georgien ist flott erledigt.
Die Einreise nach Russland gestaltet sich etwas langwieriger, aber ohne Probleme. Wir füllen allerhand Zettel aus, die sorgfältig geprüft werden. Auch das Auto und die Kabine werden gründlich inspiziert. Als wir endlich den Schlagbaum passieren, geht es erstmal nicht weiter. Zwei Lastwagen blockieren die Straße und wir kommen nicht vorbei. Ein sehr resoluter Russe nimmt die Sache in die Hand und veranlasst wortgewaltig und wild gestikulierend die beiden LKW-Fahrer zum Rangieren und millimetergenau passen wir nun vorbei. Die Parkplätze direkt hinter der Grenze sind ziemlich voll und ein Parkwächter winkt uns ungeduldig vorbei.
Deshalb können wir weder eine Fahrzeugversicherung abschließen, noch eine neue SIM-Karte kaufen. Was solls, wir wollen sowieso nicht lange bleiben und den Transit in 1 ½ Tagen bewältigen. Wir fahren zunächst durch Tschetchenien, welches deutlich muslemisch geprägt ist. Die Straßen sind gut und wir schaffen die ersten 300 km bis zum Abend und suchen uns einen Stellplatz etwas abseits der Straße an einem kleinen Flüsschen.





Wir fahren weiter durch Dagestan, Kalmückien und in Astrachan, einer sehr modernen Großstadt überqueren wir die Wolga. Die Straße von Astrachan bis Atyrau ist übrigens auch ein Teilstück der alten Seidenstraße.







Unterwegs werden wir 4-mal kontrolliert, davon 2-mal mit genauer Registrierung in einem Kontrollpunkt. Die Polizisten waren immer freundlich und geduldig, da wir ja überhaupt kein Russisch sprechen. Die Ausreise aus Russland ist schnell erledigt, die Einreise nach Kasachstan auch, obwohl nur jeweils 3-4 Autos an dem kleinen Grenzübergang gleichzeitig abgefertigt werden können. Wir hatten Glück, dass nicht schon vor der Grenze ein Stau war.
Das Auto musste nicht noch einmal eingeführt werden, da Russland mit Kasachstan eine Zollunion bildet.
Diesmal schaffen wir es direkt an der Grenze die Autoversicherung abzuschließen, etwas Geld zu einem akzeptablen Kurs zu tauschen und eine SIM-Karte zu kaufen.
Es ist noch früh am Nachmittag und wir fahren noch ein Stück bis ans Kaspische Meer, ein Stück vor Atyrau. Auf dem Weg begegnen uns die ersten Kamele und wir geraten in einen Sandsturm, der sich allerdings als ein Steppenbrand entpuppt.
Das Ufer des Kaspischen Meeres erreichen wir mit dem Auto nicht, der Fahrweg wird zunehmend sandiger und matschig. Zurzeit ist der Wasserstand sehr niedrig und ein breiter Uferstreifen besteht aus trocken gefallenem unwegsamem Meeresboden.






Wir haben unterwegs schon Nachrichten über das verheerende Hochwasser in Russland bei Orenburg und Orsk gehört. Die außergewöhnlich heftige und frühe Schneeschmelze traf auf noch vereisten Boden, so dass das Wasser nicht versickern konnte. Zudem sind in Orsk zwei Dämme gebrochen, die dem Druck nicht standhalten konnten.
Auch für Kasachstan werden Warnungen ausgesprochen, es gibt Überflutungen im Norden und für Atyrau wird ebenfalls Hochwasser erwartet, da hier der Ural ins Kaspische Meer fließt. In der Stadt werden Vorkehrungen getroffen, Sandsäcke gefüllt und am Ufer aufgeschichtet. Wir übernachten ein Stück weiter westlich in der Steppe.



Wir hatten vor, von hier aus nach Süden zu fahren, um das Gebiet Mangghystau und Ustjurt mit seinen tollen Felsformationen zu erkunden.
Leider ist die Straße in Dossor nach Süden Richtung Aktau gesperrt, eine Brücke ist zusammengebrochen und es besteht Hochwassergefahr. Viele LKW stehen an der Straße und kommen nicht weiter. Wir biegen kurz entschlossen nach Norden ab. Die nächsten 2 Tage verbringen wir viel im Auto auf der Fahrt durch die schier endlose kasachische Steppe. Abends finden wir jeweils ein schönes Plätzchen an einem kleinen See. Noch ist der Untergrund trocken, auch wenn viele Straßen ins Wasser führen – und wir können die langen Pisten durchs Gelände problemlos bewältigen.







Je weiter wir nach Norden kommen, werden die Straßen zusehends schlechter – riesige Löcher tun sich unvermittelt auf und müssen im Slalom umfahren werden. Schleichfahrt ist geboten, trotzdem überholen uns links wie rechts PKW und manchmal sogar LKW in wilder Fahrt. Die nächsten beiden Nächte gestaltet sich die Suche nach einem hübschen Stellplatz schwierig, da wie gesagt, die vielen Pisten, die von der Straße aus ins Gelände führen, nicht befahrbar sind und weite Teile unter Wasser stehen. An den Straßenrändern und in den Dörfern sehen wir provisorische Dämme und Schutzwälle aus Sandsäcken. Aktöbe, welches auch vom Hochwasser bedroht ist, könne wir problemlos passieren und verbringen eine Nacht auf einer Tankstelle- nicht sehr schön.




Als die E38 nach Süden abbiegt, wird die Straße deutlich besser, wir lassen das Hochwassergebiet hinter uns und erreichen zügig Aral. Wir bummeln ein wenig durch die Stadt und frischen unsere Vorräte auf. Aral war früher eine Hafenstadt und lag am Ufer des bis dahin 4.größten Binnensees der Welt. Zu sowjetischen Zeiten wurde das Wasser der beiden Flüsse, die den Aralsee speisten, hauptsächlich für die Bewässerung der Baumwollfelder und der Versorgung wachsender Großstädte verbraucht. Bis auf einen kleinen Teil im Norden, der durch einen Damm geschützt wurde, ist von dem See nichts mehr zu sehen. Sogar die Schiffswracks, die jahrzehntelang auf dem ausgetrockneten Grund lagen, sind verschwunden. Sie wurden als Schrott an die Chinesen verkauft.





Wir verzichten auf die Besichtigung des Nördlichen Aralsees und fahren stattdessen für zwei Tage Relaxen an den Kamyslybas See.








Weil nachts wieder Regen einsetzt, fahren wir mit Sonnenaufgang los, um nicht in der aufgeweichten Piste festzustecken.
Unser Wassertank ist fast leer und nirgends eine Zapfstelle in Sicht, zur Not müssen eben Trinkwasserkanister umgefüllt werden. Auf einem hübschen Parkplatz werden wir erinnert, dass die Autobahn einst Teil der alten Seidenstraße war.



Wir fahren an Baikonur vorbei, welche durch den Start des ersten Sputniks 1957 und den ersten bemannten Weltraumflug von Juri Gagarin weltberühmt wurde. Noch heute hat Russland das Gelände von Kasachstan gepachtet. In die Stadt dürfen wir ohne Erlaubnis nicht hineinfahren und können daher das Museum auch nicht besuchen.





Die nächsten Tage verbringen wir an einem Seitenkanal der Syrdarja. Es ist mittlerweile sommerlich warm und wir genießen die Ruhe.





Auf der Weiterfahrt haben wir mit mächtig viel Wind zu kämpfen, teilweise kann man die Straße kaum erkennen.
Heute ist mal wieder Kultur angesagt. Wir besichtigen die Ruinen von Sauran, eine der ältesten und reichsten Städte der Seidenstraße. Durch das aufwändig restaurierte Stadttor gelangt man auf das Ausgrabungsgelände, auf dem sich Ruinen von Gebäuden aus dem 13. – 18. Jahrhundert befinden.
Auf dem Parkplatz gibt es eine nette Begegnung mit einer Kasachin, die in Deutschland arbeitet und hier auf Familienbesuch ist.





Nächster Stopp ist Türkistan, wo sich die Grabmoschee des Hodzha Achmed Jassawi befindet, eines heiliggesprochenen Gelehrten aus dem 12. Jahrhundert.
Ein prächtiger Bau wurde Ende des 14. Jahrhunderts über der Grabstätte errichtet und erst zum Ende des 16. Jahrhunderts fertig gestellt. Noch heute dient sie als wichtige muslimische Pilgerstätte.
Das imposante Gebäude ist 44 Meter hoch, ihre größte Kuppel hat einen Außendurchmesser von 22 Metern und ist damit die größte erhaltene freitragende Ziegelkuppel Mittelasiens.
Nicht nur die architektonischen Details sind beeindruckend, auch die wunderschönen Mosaiken und die leuchtende Farbe der Kuppeln verzaubern die Betrachter.








In der Umgebung der Moschee sind in dem sehr schön angelegten Park noch eine Anzahl weiterer Gebäude zu besichtigen.
In einem Restaurant mit folkloristischem Ambiente genießen wir die kasachische Küche.






Erschöpft von so viel Kultur klingt der Tag an einem See aus – Natur pur!
Eine endlos lange Piste führt am nächsten Tag zurück zur Autobahn.







An Schymkent vorbei fahren wir weiter zum Badamiskoye Wasserreservoir. Der schöne Platz am See ist eigentlich als Campingplatz ausgewiesen, wir bekommen die Erlaubnis, ohne Gebühr als Gäste eine Nacht zu bleiben. Da es Wochenende ist, ist das Seeufer von vielen Familien bevölkert, die sich jedoch sehr gut auf dem weitläufigen Gelände verteilen. Walter muss mit einem Kleinkind posieren, der Bart fasziniert. Abends ist Party angesagt und es wird bis Mitternacht gefeiert.





Die Landschaft hat sich total geändert. Statt der doch etwas eintönigen Steppenlandschaft blicken wir auf sattgrüne Wiesen auf sanften Hügeln und am Horizont sind die schneebedeckten Gipfel des Tien Shan Gebirges zu sehen.



In der Nähe des Nationalpark Aksu Zhabaghty Naturreservates finden wir einen tollen Platz am Flüsschen Sayramsu und werden hier auch an Walters Geburtstag bleiben.
Wir bekommen Besuch von einer kasachischen Familie, die uns zu sich auf einen Tee einladen. Sie kommen aus Schymkent und haben den Sonntag für einen Ausflug genutzt.
Die 16-jährige Tochter spricht sehr gut Englisch, daher ist die Verständigung kein Problem. Was nicht übersetzt werden kann, wird mit Händen und Füßen ergänzt. Außer zum Tee werden wir auch noch zum Essen eingeladen. Es wird gegrillt, leckere Salate und Brot werden aufgetischt. Gesessen wird auf einer großen Decke, in deren Mitte sich die Speisen türmen.
Ich freue mich über ein Schaschlik, dass Walter kein Fleisch isst, wird etwas belustigt zur Kenntnis genommen. Ein sehr schöner Nachmittag mit supernetten Menschen!





Walters 70. Geburtstag wird mit einem ausgiebigen Frühstück und ein paar kleinen Geschenken aus der Heimat gefeiert. Wir unternehmen einen kleinen Spaziergang auf die uns umgebenden Hügel und flüchten vor dem einsetzenden Regen in die Kabine.
Von hier aus beobachten wir einen modernen Cowboy, der eine Herde mit dem Auto vor sich hertreibt. Unwillige Kühe werden mittels einer Zwille motiviert.




Auf der Weiterfahrt machen wir einen kurzen Stopp am Mausoleum von Aisha Bibi und besichtigen die Ruinen von Akyrtas. Gewaltige rote Steinquader sollten hier im 8. Jahrhundert zu einer Festungsanlage ausgebaut werden, die aber nie fertig gestellt wurde.







Unseren nächsten Übernachtungsplatz verlassen wir fluchtartig, da sich ein Sturzregen über uns ergießt und ein Gewitter naht. Die Lehmpiste ist in kürzester Zeit total aufgeweicht und kaum noch befahrbar. Walter schliddert und rutscht die Piste entlang, schafft es aber ohne steckenzubleiben auf die befestigte Straße. Das Gewitter lassen wir auf einem Rastplatz an uns vorüberziehen und genießen das Schauspiel in der Sicherheit der Kabine.



Am nächsten Tag steht die Besichtigung eines Unesco Welterbes auf dem Programm: Die Petroglyphen von Tamgaly. Auf dem weitläufigen Gelände des Open Air Museums kann man Hunderte von Felszeichnungen aus dem 14. Bis 12. Jahrhundert v. Chr. besichtigen.









Wir fahren noch weiter bis nach Almaty und verbringen eine sehr unruhige Nacht auf dem Parkplatz beim President Park.
Das Wetter hat sich noch nicht wieder beruhigt und auch für die nächsten Tage ist Regen angesagt. Deshalb machen wir noch einen Ausflug an den Balchaschsee. Der See ist schön anzuschauen, aber die Plätze sind durchweg vermüllt.





Da kommt keine richtige Freude auf und wir fahren wieder zurück nach Almaty. Von unserem ersten kurzen Besuch noch geschockt über die Verkehrssituation nehmen wir uns ein Hotel am Stadtrand. Das Hotel übernimmt auch das Wäschewaschen- sehr praktisch.
Wir erkunden die nähere Umgebung des Hotels- gelegen in einem Viertel mit sowjetischem Charme und verbringen den Rest des Tages am Swimmingpool.









Mit dem Taxi geht es am nächsten Morgen ins Stadtzentrum, ein bisschen Sightseeing muss sein. Wir starten am Green Market, einer riesigen Halle, in der Lebensmittel aller Art angeboten werden. Ein Schauspiel voller Farben und Gerüche!












Rings um die Halle haben sich weitere Händler angesiedelt, in einem Labyrinth von Gängen kann man alles kaufen, was das Herz begehrt.
Anschließend bummeln wir durch den Panfilow-Park, in dem sich unter anderem eine Gedenkstätte für die gefallenen Soldaten des 2. Weltkrieges befindet.





An der Gedenkstätte hat sich zufälligerweise eine Gruppe mit Kindern eingefunden, die Lieder und Gedichte vortragen. Wir verstehen natürlich nichts, die Friedenstauben schwenkenden Kinder stehen erst mal im Gegensatz zu den uniformierten Jungen. Aber wer weiß, welche Geschichte da erzählt wird…


In der Mitte des Parks befindet sich die russisch-orthodoxe Christi Himmelfahrt-Kathedrale, die 1904 – 1907 erbaut wurde und das 2. größte hölzerne Bauwerk der Welt ist. Aufgrund der Bauweise überstand sie auch als einziges großes Gebäude das verheerende Erdbeben von 1911.





Zum Abschluss unserer Tour schlendern wir durch die Fußgängerzone und genießen einen kleinen Imbiss in einem der zahlreichen Restaurants.







Unser nächstes Ziel ist der Altyn Emel Nationalpark. Im Nationalparkcenter in Basshi holen wir uns die Erlaubnis zum Aufenthalt für 2 Tage und Nächte. Übernachten darf man nur an 4 dafür vorgesehenen Stationen und ab 19:00 h muss das Auto Pause machen.




Wir sind spät dran und fahren zunächst zu den „Singenden Dünen“. Unvermittelt tauchen sie aus der Steppenlandschaft auf, ein kurioser Anblick! Es wird erzählt, dass man beim Herunterrutschen der Düne eine Art Gesang hören würde. Wir hören erst einmal nur den heftigen Wind, der die Hänge herabweht. Die Menschen, die die Düne erklettern, haben sichtlich damit zu kämpfen. Da eine Regenfront den Himmel verdüstert, verzichten wir auf das einmalige Klangerlebnis und flüchten vor dem Regen in die Kabine.



Die Nacht verbringen wir auf der 2. Station Mynbulak auf einem Platz vor dem Ranger-Häuschen.



Am nächsten Morgen fahren wir wieder auf unglaublich nervtötenden und anstrengenden Waschbrettpisten in die Katutau Berge, diesmal müssen wir 75 km bewältigen. Unterwegs kreuzt eine kleine Gruppe Persischer Kropfgazellen die Piste – eine willkommene Abwechslung. Ebenso der kleine Abstecher zu einem 700 Jahre alten Willow Tree, der an einer radonhaltigen Quelle gewachsen ist. Es wird vermutet, dass die Quelle einen Beitrag zu dem enormen Alter und Umfang des Baumes beigetragen hat. Wir bleiben ein Weilchen an dem kleinen malerischen See und schöpfen Kraft für die nächste Etappe Waschbrettpiste.




Die Katutau Berge bestehen hauptsächlich aus Lavagestein, das im Laufe der Zeit erodiert und ausgewaschen wurde. Besonders das zu bizarren Gebilden geformte rote Gestein ist bemerkenswert, der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Ein seltsames Gebilde steht in der Gegend herum und gibt Rätsel auf…





Die Weiterfahrt entlang der bunten Berge werden wir abermals tüchtig durchgeschüttelt, aber es ist ein Fest für die Augen! Am Horizont sieht man noch die schneebedeckten Gipfel des Tien Shan und allmählich tauchen die weißen Gipfel der Aktau Berge auf, was für ein Kontrast! Hier dominiert die Farbe weiß und je nach Lichteinfall mit rötlichem, grünem oder blauem Schimmer.







Die Erosion schafft auch hier faszinierende Gebilde: Türme, Säulen und sogar eine Jurte ist dabei.



Unser Übernachtungsplatz liegt malerisch inmitten der Berge. Ein kleiner Cañon schlängelt sich am Platz entlang, der auf keinen Fall befahren werden darf. Man kann ahnen, welche Wucht das Wasser entwickelt, wenn es sich seinen Weg bahnt!
Ein paar Wanderer haben sich in die Berge aufgemacht und wir können sie oben auf dem Grat beobachten.








Es ist himmlisch still und außer uns ist nur noch ein Pärchen hier, die für die Nacht ein Zelt aufbauen.
Auf der Rückfahrt genießen wir ein letztes Mal die Gratismassage auf der Waschbrettpiste.



Die letzten Tage in Kasachstan verbringen wir an einem kleinen Flüsschen ca. 50 km von der chinesischen Grenze entfernt. Das Wetter ist super, wir genießen die Ruhe, verarbeiten noch die letzten Eindrücke und freuen uns auf die Erlebnisse in China.


Ein ganz kurzes Resümee zu 4 Wochen Kasachstan:
Auf jeden Fall ist Kasachstan mehr als nur Steppe! Wir waren überrascht von der Vielfalt der Natur: Die großen und kleinen Seen und Flüsse , die Gebirgswelt am Fuße des Tien Shan, die vielen wunderschönen Naturparks, kulturelle Stätten überall im Land, große moderne Städte, einfach phantastisch! Für Overlander ein ideales Land, überall findet man ohne Probleme einen Platz zum Übernachten. Der einzige Wermutstropfen dabei ist, dass die Plätze manchmal sehr vermüllt sind. Die Idee, seinen Abfall am Ende des Tages wieder mitzunehmen, hat sich hier noch nicht bei allen durchgesetzt.
Die Befürchtung, nicht ausreichend Wasser tanken zu können, hat sich nicht bestätigt, viele lokale Brunnen spenden frisches Wasser, welches die Bewohner auch selbst trinken.
Sogar das leidige Problem des Nachfüllens unserer deutschen Gasflaschen hat sich verflüchtigt. Immer gab es einen Tankwart, der sie betankte. Wir hatten allerdings auch einen Adapter für die Gasflaschen dabei (DISH). Auch Diesel gab es immer in akzeptabler Qualität, und ausgesprochen günstig, wie auch die Lebenshaltungskosten.
Insgesamt ein Land voller Überraschungen – auf die Überschwemmungen hätten wir gern verzichtet – und auf jeden Fall eine Reise wert!!!!

was für toller Bericht mit eindrucksvollen Bildern. Bisher hatten wir ja nur abundzu Eure Reels in whatsapp verfolgt. Wie schön bildlich alles dargestellt wird. Phantastische Eindrücke! Alles Gute für China nun.
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Donnerlüttchen, das ist ja der Hammer! Schwer beeindruckt ist gar nicht zutreffend; mir fehlen die Worte. Euch möge das Schicksal weiter befördern und beschützen. Und die Crew ihre Weltmeisterschaft weiter fortsetzen. Schöne Grüße aus Grohn.
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Bei den vielen Waschbrettpisten: Immer mal schauen ob die Kabine noch fest sitzt gell :-).
LG und wir drücken die Daumen für die nächste Etappe!!
DunRai
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